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Samstag, 25. Oktober 2014
 
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Impfungen für Säuglinge und Kleinkinder - Gesund ins Leben starten

Impfungen für das 1. Lebensjahr

 

Babys können sich schon von Geburt an mit Infektionserregern anstecken. Spätestens dann, wenn sie zu krabbeln beginnen, steigt die Infektionsgefahr nochmals deutlich an. Um den Kleinen zu helfen, einen optimalen Schutz gegen Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Pneumokokken und Leberentzündung (Hepatitis B) aufzubauen, sollten sie so früh wie möglich, das heisst im 3. Lebensmonat, geimpft werden. Seit kurzem steht ein Schluckimpfstoff zum Schutz vor durch Rotaviren verursachten Brechdurchfall bei Säuglingen zur Verfügung. Dieser kann gleichzeitig mit einer Reihe anderer Impfstoffe gegeben werden, die routinemäßig an Säuglinge verabreicht werden.

 

Viele der sogenannten Kinderkrankheiten sind besonders gefährlich für Säuglinge, da es zu schweren Krankheitsverläufen oder Komplikationen kommen kann. Je früher eine Impfung erfolgt, desto eher ist das Kind vor diesen Krankheiten geschützt. Zudem benötigt der Aufbau des kompletten Impfschutzes gegen eine Krankheit etwas Zeit.

 

Um die Zahl der Injektionen möglichst gering zu halten, empfiehlt der Oberste Sanitätsrat (OSR) des Impfausschusses des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend in Wien die Verwendung von Kombinations-Impfstoffen.

 

Neben allgemein empfohlenen Impfungen zum Schutz vor Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hepatitis B, Haemophilus influenzae Typ b, Masern, Mumps, Röteln oder (neu) Rotavirus-Erkrankungen und Pneumokokken, empfiehlt der OSR weiters bei entsprechender Indikation Schutzimpfungen gegen Meningokokken C, Influenza, Varizellen, FSME und Hepatitis A.

 

In Österreich sind Impfungen freiwillig. Deshalb gehört der Entschluss für Impfungen zu den ersten Entscheidungen, die Eltern für die Gesundheit ihres Kindes treffen.

 

Wir möchten Ihnen helfen, über die Schutzwirkung von Impfungen zu informieren. Denn nur wer informiert ist, kann auch verantwortlich entscheiden. Und das am besten so früh wie möglich, denn auch heute gilt noch:

 

Vorbeugen ist besser als heilen. Damit einer gesunden Entwicklung lhres Kindes nichts im Wege steht!

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